Der FSV Kroppach lässt keinen Gegenpunkt zu PDF Drucken E-Mail
Frankfurt/Main.Tabellenführer FSV Kroppach hat auch beim Schlusslicht TTC Langweid seine ganze Überlegenheit ausgespielt und 6:0 gewonnen. In sechs Partien der Rückrunde gab der Klub aus dem Westerwald erst ein Einzel ab. Hier darf sich Vizeeuropameisterin Irene Ivancan vom ttc berlin eastside, die gerade ihre Olympiaqualifikation feierte, rühmen, die gegen Shan Xiao Na punktete. Nicht weniger beeindruckend stellt sich die Doppelbilanz des FSV dar, die aktuell noch makellos ist und in der Hinrunde lediglich zwei Niederlagen vorwies. Die SV Böblingen landete gegen die stark geschwächte Mannschaft des MTV Tostedt das erwartet glatte 6:1.

Der FSV Kroppach lässt keinen Gegenpunkt zuErfolgreiches Gespann, Kristin Silbereisen und Wu Jiaduo vom FSV Kroppach (Aufnahme: Ronny Pabst)

TTC Langweid – FSV Kroppach 0:6

 Gäste präsentieren sich erfolgshungrig

Der TTC Langweid hat sich gegen den FSV Kroppach trotz der klaren Niederlagen achtbar aus der Affäre gezogen. In den Doppeln stellte sich allerdings das schon nahezu in jeder Partie übliche 0:2 für die Gegner des Tabellenführers ein.

Davon unbeeindruckt leisteten Aya Umemura und Xue Han Vukelja im oberen Paarkreuz wie erwartet erbitterte Gegenwehr. Beim 6:10 im fünften Satz wehrte die japanische Nummer eins des TTC die ersten beiden Matchbälle ab, ehe zum 8:11 die Waage in Richtung der Deutschen Meisterin Wu Jiaduo kippte. Ihr glückte damit gleichzeitig die Revanche für die Niederlage in der Hinrunde. Shan Xiao Na nahm gegen Vukelja nach einem 8:11 richtig Fahrt auf, holte sich ein 11:4, 11:3, 9:4. Nach dem 9:9-Ausgleich der Kroatin auf Seiten des Gastgebers, rettete Shan die Situation mit einem 11:9 souverän.

Nach dieser 4:0-Führung ließ sich der FSV nicht mehr aufhalten, der dem fünften Titelgewinn in Folge immer näher rückt. Kristin Silbereisen und Kristina Toth siegten jeweils glatt mit 3:0.

„Unsere Truppe ist einfach gierig auf Erfolg. Es war für die Mannschaft nach dem Spiel am Freitag schwer Spannung aufzubauen, aber die Spielerinnen waren vom ersten Ball an präsent. Die Doppel waren früher unser Manko, deshalb sind wir sehr zufrieden, dass sie inzwischen zu unserer absoluten Stärke gereift sind. Dass alle Vier an einem guten Auftakt beteiligt sind geben ein gutes Gefühl und Sicherheit vor den Einzeln“, fasste FSV-Teambetreuer Dennis Leicher zusammen. Bei Wu Jiaduo habe er beim 5:3-Wechsel im fünften Satz nicht mehr daran gedacht, dass Dudu verliere. „Mit dem Ziel vor Augen, dass wir noch kein Meister sind, legte Dudu noch eine Schippe drauf. Zwischen Krisztina Toth und Katharina Schneider entwickelten sich, auch für die Zuschauer, interessante und gute Ballwechsel. Tothi war allerdings zu jeder Zeit Herr der Lage. Ansonsten sprechen unsere Ergebnisse einfach für sich“, kommentierte Leicher.

„Kristin Silbereisen und Krisztina Toth könnten in anderen Vereinen das obere Paarkreuz bilden. Die Mannschaft bringt ein ganz anderes Grundniveau mit. Der FSV spielt in einer anderen Liga und ist halt besser als wir. Wir erfreuen uns an Kleinigkeiten, wie einem Satzgewinn. Aya hatte es durchaus drin gegen Dudu wieder zu gewinnen. Unsere Fans stehen Tothi aufgrund ihrer Nähe und der Akzeptanz, dass sie eine großartige Spielerin ist, immer positiv gegenüber. Wir versuchten gegen Kroppach genauso zu spielen, wie gegen jeden anderen Klub und schreckten nicht schon vorher zurück“, sagte Mannschaftssprecherin Katrin Meyerhöfer.

 Martina Emmert (www.tischtennis.de)