3:1 gegen Nordkorea: DTTB-Damen stehen im Viertelfinale PDF Drucken E-Mail
Dortmund. Die deutschen Damen haben bei der Heim-WM in Dortmund das Viertelfinale erreicht. Vor 3000 Zuschauern setzten sich Wu Jiaduo, Irene Ivancan und Kristin Silbereisen mit 3:1 gegen Nordkorea durch. Wu Jiaduo gewann beide Einzel, Irene Ivancan war einmal erfolgreich. Im Viertelfinale am Freitag (19 Uhr) trifft das Team von Bundestrainerin Jie Schöpp auf den amtierenden Weltmeister Singapur.

Deutschland - Nordkorea 3:1
Irene Ivancan - Kim Jong 3:1 (8, 8, -8, 9)
Wu Jiaduo - Kim Hye Song 3:1 (7, -5, 7, 10)
Kristin Silbereisen - Ri Myong Sun 1:3 (-5, 8, -6, -7)
Wu Jiaduo - Kim Jong 3:1 (8, 9, -12, 7)
 
3:1 gegen Nordkorea: DTTB-Damen stehen im Viertelfinale / Stimmen zum SpielIrene Ivancan gewann ihr Einzel mit 3:1 (Foto: Schillings)

STIMMEN ZUM SPIEL

Kristin Silbereisen: 
„Ich habe zu keiner Zeit meinen Rhythmus gefunden. Sie hat sehr variabel gespielt. Ri Myong Sun hat viel Neues in ihr Spiel integriert und plötzlich unglaublich gut angegriffen."

„Singapur ist ein starkes Team. Dennoch haben wir sicherlich unsere Chancen und müssen versuchen, diese zu nutzen. Vor so vielen Zuschauern habe ich eigentlich noch nie gespielt. Vielleicht bei der WM 2005 in Asien, aber in Deutschland sicherlich noch nicht.“

Irene Ivancan:
„Wir wussten vor der Partie, dass wir besser sind. Bei der WM haben wir zahlreiches Videomaterial gesammelt und wussten somit bestens, was uns erwartet."

Bundestrainerin Jie Schöpp:
„Wir waren den entscheidenden Tick besser als Nordkorea und haben verdient gewonnen. Wir waren sehr gut vorbereitet, auch mental.“

„Ich war stets ruhig auf der Bank, weil alle ihr bestes Tischtennis spielen und ich da nichts und niemanden mehr pushen muss.“

„Morgen werden wir einfach an unsere winzige Chance glauben.“

Wu Jiaduo:
„Das Spiel hat schon einige Nerven gekostet, aber das wichtige ist, auch nach ein paar Fehlern in Serie wieder zu seinem Spiel zu finden.“

FL (www.tischtennis.de)
  
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. März 2012 um 21:22 Uhr