Damen unterliegen Japan, sind aber Gruppenzweite PDF Drucken E-Mail
Dortmund. Den Humor hatte Irene Ivancan nicht verloren. Auf die Frage, ob Japan heute eine Nummer zu groß geworden sei, antwortete sie mit einem Augenzwinkern: "Nein, zwei Nummern." Die erste Niederlage bei dieser WM für die deutschen Damen fiel deftig aus, wenngleich Japan als klarer Favorit in die Partie gegangen war. „Uns war klar, dass es ein sehr schwieriges Spiel wird. Wir haben uns allerdings ein knapperes Ergebnis ausgerechnet", sagte Kristin Silbereisen, die gegen die Weltranglisten-6. Kasumi Ishikawa den einzigen deutschen Satzgewinn beisteuerte. Aber weder sie noch Wu Jiaduo (gegen Ai Fukuhara) und Irene Ivancan (gegen Sayaka Hirano) konnten ihre Gegnerinnen ernsthaft in Gefahr bringen. Bundestrainerin Jie Schöpp begründete dies auch mit dem besseren Aufschlagspiel der Japanerinnen. „Wir wussten, dass Japan eine ausgeglichene Mannschaft hat“, resümierte Jie Schöpp. „Positiv war, dass heute alle enorm gekämpft haben."

Den Gruppensieg haben die deutschen Damen verpasst, aber nach der Niederlage Serbiens ist dem DTTB-Team der zweite Platz nicht mehr zu nehmen. Daran würde auch eine Niederlage im abschließenden Gruppenspiel gegen Serbien (Mittwoch, 13 Uhr) nichts ändern. In der Runde der letzten 16 treffen die deutschen Damen auf einen der Gruppendritten.

Deutschland - Japan 0:3
Kristin Silbereisen - Kasumi Ishikawa 1:3 (-3, 6, -7, -9)
Wu Jiaduo - Ai Fukuhara 0:3 (-3, -10, -7)
Irene Ivancan - Sayaka Hirano 0:3 (-3, -9, -4)

Barbara Link / Dustin Gesinghaus (www.tischtennis.de)