Herbstmeister FSV Kroppach siegt erwartungsgemäß PDF Drucken E-Mail

FSV Kroppach – TuS Bad Driburg: 3:0

 

Kroppach. Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte ist für Herbstmeister FSV Kroppach mit einem programmgemäßen Pflichtsieg gegen den TuS Bad Driburg  problemlos verlaufen. Doch von einer „Klatsche“, die TuS-Geschäftsführer Herbert Waggermayer befürchtete konnte keine Rede sein. Die Kroatin Andrea Bakula ließ gegen Jia Jun mit einem 11:9 aufhorchen. Die Chinesin steigerte sich zu einem 11:4, 11:7 und hauchdünnen 13:11, nachdem sie zwischenzeitlich schon 9:6 geführt hatte. „Das war ein reines Aufschlagspiel, lange Ballwechsel entstanden nicht“, erklärte FSV-Teammanger Dennis Leicher.

Shi Qi lieferte Europameisterin Wu Jiaduo ein hervorragendes Spiel, denn Dudu musste über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Dort zwang die Kroppacherin ihre Gegnerin nach einer 4:1-Führung zu einer Auszeit, die aber nicht mehr die Wende einläutete. Mit einem deutlichen 11:3 markierte Wu Jiaduo das 2:0. Im vierten Satz schaffte es Shi Qi noch einmal überraschend zurück zukommen, denn sie glich nach einem 9:8 mit einem 12:10 zum 2:2 in den Sätzen aus. „Dudu war der anstrengende China-Lehrgang anzumerken, denn sie hatte etwas müde Beine. Unsere Gäste haben sich gut verkauft, letztendlich haben unsere Beiden nicht mehr als nötig getan“, sagte Leicher.

Kein langes Federlesen machte dann Krisztina Toth. Sie überzeugte gegen Li Bin beim 11:8, 11:8 und  11:7 und gewann ungefährdet. Die Linkshänderin knüpfte nach der Weihnachtspause dort an, wo sie am letzten Spieltag der Hinrunde aufgehört hatte. „Krisztina war mit Spaß dabei. Sie fand in ihrem Einzel eine gesunde Mischung. Sobald es eng wurde war sie mit aggressiver Spielweise wieder zur Stelle. Dieser klare Erfolg hilft uns auch im Spielverhältnis weiter. Wollen wir allerdings morgen in Busenbach bestehen, dann müssen wir uns noch eine Portion verbessern“, berichtete der Teambetreuer.

„Ich bin mit der Leistung aller drei Spielerinnen sehr zufrieden. Das lässt uns zuversichtlich den kommenden Aufgaben entgegensehen. Begeistert waren die Fans von der Partie zwischen Li Bin und Krisztina. Das war ein sehr attraktives Spiel, und Li Bin hätte sich einen Satzgewinn  durchaus verdient gehabt. Es gab Applaus für beide Seite“, lobte TuS-Geschäftsführer Herbert Waggermayer.

 

 

 

Martina Emmert (www.tischtennis.de)