Schafft der FSV Kroppach das Double? PDF Drucken E-Mail
Königskrone ist zum Greifen nahe
 
Kroppach. Noch einmal volle Konzentration ist beim Deutschen Meister FSV Kroppach und seinen Spielerinnen Wang Yue Gu, Wu Jiaduo, Krisztina Toth und Nicole Struse gefordert. Mit Hochspannung wird sich die Mannschaft dieser Aufgabe widmen, denn nach zwei vergeblichen Versuchen den Titel zugewinnen, möchte sich der FSV nun endgültig in der Siegerliste verewigen. Doch bevor es soweit ist, muss das ausgewählte Trio eine Galavorstellung abliefern, wenn Liu Jia, Zhu Hong, Li Qiangbing oder Iveta Vacenovska besiegt werden sollen. Und ein Erfolg ist Voraussetzung, denn, obwohl der erste Vergleich mit einem 3:2 für die Kroppacherinnen endete, sprachen die Sätze mit 9:10 gegen sie. Außerdem drückt das große Krankheits- und Verletzungspech auf das Gemüt der Gastgeberinnen. „Davon wird natürlich alles abhängen, wie fit unsere Damen sind. Doch auch wenn wir scheinbar am Boden liegen, hegen wir die Hoffnung, dass unser Team im letzten Saisonspiel extra noch einmal „einen raushaut“, sagt FSV-Manager Horst Schüchen.
Eine große Rolle spiele die Reihenfolge der Aufstellung. „Die Linzerinnen haben uns im ersten Vergleich ja auch auf dem falschen Fuß erwischt. Doch glücklicherweise konnte Krisztina Toth gegen Zhu Hong gewinnen, womit wir gar nicht gerechnet hatten“, erklärt Schüchen. Diesmal sei der FSV bemüht, sich an der Pokerrunde zu beteiligen. „Nicole Struse ist für uns eine gleichwertige Spielerin und keine Ergänzung“, berichtet der Manager.
Auf jeden Fall dürfen sich die Fans auf den Saisonhöhepunkt mit Topqualität freuen. „Unsere Tribünenplätze sind schon mit rund 230 Zuschauern nahezu ausverkauft. An der Abendkasse sind aber noch Stehplatzkarten zu erhalten“, sagt Schüchen.
Doch egal, ob sich für den FSV Kroppach das hochgesteckte Ziel realisieren lässt oder nicht, für die Saison 2009/2010 erteilte der Deutsche Meister der ETTU bekanntlich eine Absage. „Die Entscheidung ist uns nicht schwer gefallen. Die Champions-League ist ein Wettbewerb mit viel Prestige, und einem erheblichen Kostenfaktor. Die Auflagen sind sehr hoch, und im Gegenzug kümmert sich die ETTU nicht um die Belange der Vereine“, sagt FSV-Teambetreuer Dennis Leicher.
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Aufnahme: Dr. Stephan Roscher
 
Martina Emmert (www.tischtennis.de)