Meister Kroppach verliert erstes Match PDF Drucken E-Mail
FSV Kroppach – 3B Berlin Tischtennis 1:3:
 
 „Dudu“ gibt ihre Spiele kampflos ab
 
Eine Verletzung an der Patellasehne hat dazu geführt, dass Wu Jiaduo „Dudu“ für den FSV Kroppach ihre beiden Spiele gegen 3B Berlin Tischtennis kampflos abgeben musste. „Wir haben uns zu dieser Entscheidung durchgerungen, weil auch Wang und Toth angeschlagen sind, Nicole Struse konnte gar nicht in die Halle kommen, sie liegt mit einer Magen-Darm-Grippe flach“, sagte FSV-Coach Dennis Leicher. Wang Yue Gu leide ebenfalls unter einer leichten Magen-Darm-Grippe, aber auch unter starkem Heuschnuppen. Krisztina Toth würde nach wie vor an einer Zerrung laborieren. „Wir hatten gehofft, dass die Kraft von Wang für ein Einzel reicht, auch die von Toth“, sagte Leicher. Leider habe es nur bei Wang gereicht. Für zwei Einzel hätte keine der Spielerinnen Kraft gehabt, und so habe man insgeheim darauf gehofft, dass es in das Doppel gehen würde. Da hätten Wang und Toth dann vielleicht noch gemeinsam gewinnen können. Auch Berlins Manager Christian Nohl hatte kurz überlegt, Song Ah Sim aufgrund einer Erkrankung pausieren zu lassen. „Doch als wir gesehen haben, dass sich Dudu nicht einspielt, da haben wir natürlich mit unserer Aufstellung versucht zu pokern, und es ist gut gegangen“, sagte er. Song könne ganz gut gegen Toth, deshalb habe sie das Spiel zweier erkrankter Spielerinnen für sich entscheiden können. „Mir tut es für die Fans leid, die uns hier die Treue halten, ich denke, da werden wir uns noch etwas einfallen lassen müssen, wie wir uns für dieses Spiel entschuldigen“, sagte Leicher. Auch Nohl gestand ein: „Für die Fans war es blöd.“
Der Berliner Manager hatte aber auch ein großes Lob parat – für den TuS Bad Driburg und speziell für deren Teambetreuer Herbert Waggermayer. „Was Herbert an diesem Wochenende für uns getan hat, das ist nicht selbstverständlich“, sagte Nohl. Er habe nicht nur die Spielerinnen zwischen Halle und seinem Hotel hin und her gefahren, sondern ihm auch noch sein Auto geliehen, damit er nach Kroppach zum Spiel komme. „Unser Wagen ist kaputt gegangen, so dass wir nicht gewusst haben, wie wir so schnell ein Ersatzfahrzeug bekommen“, berichtete Nohl. Und da sei Herbert Waggermayer auf den Plan gekommen und habe ihm sein Auto zur Verfügung gestellt. „Das ist nicht normal, das ist eine super Geste, die ich gar nicht hoch genug anrechnen kann“, sagte Nohl.
em (www.tischtennis.de)