Wu Jiaduo und Elke Schall belohnen sich mit Platz zwei PDF Drucken E-Mail
Bremen. Elke Schall und Wu Jiaduo können mit ihren Auftritten bei den German Open zufrieden sein. Mit dem Erreichen des Doppel-Endspiels hatten die beiden Nationalspielerinnen die eigenen Erwartungen bereits weit übertroffen. Im Finale konnten sie ihrer Leistung nun noch die Krone aufsetzten. Diese trugen nach dem Endspiel aber ihre Gegnerinnen. Die Chinesinnen Mu Zi und Li Xiaodan ließen einzig im ersten Satz die beiden Deutschen an einem Satzgewinn schnuppern und siegten am Ende verdient mit 4:0.
Für Wu Jiaduo kein Grund zur Traurigkeit. „Wir sind mit unserer Leistung sehr zufrieden. Gestern haben wir im Halbfinale ein tolles Spiel abgeliefert. Heute war einfach nicht mehr drin. Die beiden Chinesinnen waren zu gut.“ Auch Elke Schall erkannte die Überlegenheit der Asiatinnen neidlos an. „Wir hätten den ersten Satz gewinnen müssen, um eine Chance zu haben. Danach haben sie uns überrollt.“ Ihr Turnierfazit fällt dennoch ausschließlich positiv aus. „Insgesamt bin ich mit der Silbermedaille sehr zufrieden, denn wir haben im Training katastrophal zusammen gespielt, hier aber einige gute Doppel geschlagen.“

Der Bundestrainer ist zufrieden

Bundestrainer Jörg Bitzigeio fand lobende Worte für sein Paradedoppel. „Wenn Elke und Jiaduo ihren Rhythmus finden, sind sie international konkurrenzfähig. Das haben sie hier bewiesen. Von den besten Chinesen abgesehen, die in Bremen nicht am Start waren, müssen sie sich vor niemandem verstecken.“ Bitzigeio sieht seine Damen auf einem guten Weg in Richtung Weltmeisterschaften im April. „Dass wir hier im Finale vertreten waren, ist ein sehr gutes Ergebnis auf unserem Weg, den es morgen im Training weiter zu beschreiten gilt. Unser nächstes Ziel ist Yokohama.“ Die WM soll aber nur eine Zwischenstation sein. „In Japan spielen wir locker und völlig ohne Druck. Insgesamt führt der Weg zu den Europameisterschaften im September nach Stuttgart“, so der Bundestrainer.