Deutsche Damen werden erst im Viertelfinale gestoppt PDF Drucken E-Mail

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Bremen. Der Siegeszug von Deutschlands Damen bei den 44. German Open im AWD-Dome Bremen wurde erst im Viertelfinale beendet. Die Kroppacherin Wu Jiaduo (Foto) unterlag der aufstrebenden 19-jährigen Chinesin Li Xiaodan, die schon zwei weitere Deutsche im Turnier gestoppt hatte, die Busenbacherinnen Laura Robertson und Kristin Silbereisen. Zhenqi Barthel musste sich der Nummer acht der Setzliste aus Singapur, Sun Bei Bei, in einem zweitweise knappen Sechs-Satz-Match geschlagen geben.

Li Xiaodan war perfekt auf das Spiel der deutschen Nummer eins vorbereitet. "Vor Noppen habe ich keine Angst und schon zu Hause viel dagegen trainiert", erklärte Li, die beim China internen WM-Qualifikationsturnier mit Platz fünf und Siegen über etablierte Nationalspielerinnen hatte überraschen können. Ihr Rezept gegen Wu: "Ich habe es mit relativ kurzen Topspins mit viel Effet probiert. So habe ich den einen oder anderen Punkt machen können", verriet Li. Wu Jiaduo konnte dagegen bei ihrer ersten Aufeinandertreffen mit ihrer Kontrahentin kaum eine Schwäche bei Li ausmachen. "Sie ist sowohl auf der Vor-, als auch auf der Rückhand sehr sicher und macht fast keine Fehler", so Wu. "Außerdem ist sie extrem schnell auf den Beinen und spielt schon auf den ersten Ball aggressiv. Bei mir kam hinzu, dass ich verunsichert war, weil mir einige Aufschläge abgezählt wurden.

Viertelfinale
Zhenqi Barthel - Sun Bei Bei SIN 2:4 (-6, -2, 8, -7, 8, -11)
Viktoria Pavlovich BLR - Yu Meng Yun SIN 4:0 (8,5,4,7)
Wu Jiaduo - Li Xiaodan CHN 1:4 (-8,3,-4,-6,-5)
Sayaka Hirano JPN - Wang Yue Gu SIN 4:1 (9,7,10,-6,6)

Halbfinale am Sonntag
Sun - Pavlovich
Li - Hirano

Finale um 15.30 Uhr

 
SH (www.tischtennis.de)
Foto: M. Schillings