FSV Kroppach fehlt nur noch ein Punkt zum Titel PDF Drucken E-Mail
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Kroppach. 
Großer Jubel um 22.18 Uhr: Der FSV Kroppach hat sein vorletztes Heimspiel in der Tischtennis-Bundesliga gegen den TTC Berlin Eastside am Freitagabend mit 6:2 gewonnen und steht damit unmittelbar vor seinem siebten deutschen Meistertitel. Am Sonntag, 14 Uhr, reicht in eigener Halle im letzten Spiel gegen den NSC Watzenborn-Steinberg schon ein Unentschieden, um den nächsten und vorerst letzten großen Meisterwimpel im Gemeindehaus aufhängen zu können. In den Eingangsdoppeln siegten Shan/ Toth für Kroppach und Pota/Lovas für Berlin. Danach zeigte „Nana“ Shan Xiaona gegen Vize-Europameisterin Irene Ivancan, dass sie die nötige Geduld und Klasse hat, um mit ihrem variablen Spiel gegen eine Abwehrkünstlerin zu dominieren. Kristin Silbereisen ließ gegen Polina Mikhaylova ebenfalls einen Drei-Satz-Sieg folgen. Diese beiden Spiele waren schneller beendet als „Dudu“ Wu Jiaduos Sieg in vier Sätzen gegen Georgina Pota. Wu (Foto) musste im dritten und vierten Durchgang insgesamt vier Satzbälle der Ungarin abwehren. Krisztina Toth unterlag Petra Lovas wie schon im Hinspiel in Berlin in fünf Sätzen. Nachdem Wu auch gegen Ivancan die Oberhand behalten hatte, machte Shan im Spitzeneinzel gegen Pota alles klar. Danach gab's im Kroppacher Tischtennis-Tempel kein Halten mehr. Mit der Siegerhymne „Tage wie diese“ stimmte sich die FSV-Gemeinde auf Sonntag ein, wenn zum Abschluss der Bundesligageschichte des Vereins die Krönung folgen soll. gh/ros Foto: Marco Rosbach


Westerwälder Zeitung vom Samstag, 20. April 2013, Seite 22